Die Kunst, Menschen zu führen

«Die Rolle in der Rolle»

 

WIRKSAMkeit und NACHHALTIGkeit

«MENSCHEN wirken immer und überall». Mitunter ist dies nicht nur eine Tatsache, welche für Führungskräfte gilt, sondern auch für jeden einzelnen Mitarbeitenden.
In einer VORBILD- funktion jedoch kommt dieser Aspekt noch viel mehr zum Tragen. Die Herausforderung entpuppt sich im Halten der Balance zwischen der Erfüllung des Leistungsauftrages einer Organisationseinheit und der damit verbundenen Wirtschaftlichkeit, einer empathischen Grundhaltung gegenüber den unterstellten Mitarbeitenden sowie den persönlichen Bedürfnissen und Befindlichkeiten.
Die Wirkung verfehlt ihr Ziel nie!

Mit MACHTgehabe hat nun «FÜHRUNG» gar nichts zu tun

Führungskräfte sind auch nur Menschen. Es sind Menschen,
die bei sich eine besondere Fähigkeit oder Begabung erkennen mit der Erwartungshaltung Dritter und erhöhtem Leistungsdruck umzugehen. Menschen, die bereit sind, für sich und andere Verantwortung zu übernehmen, die gerne dienen (…), gerne befähigen. Menschen, die gerne Grenzen setzen und Verbindlichkeiten einfordern.
Wie kann es aber gelingen, die Grenzen glaubwürdig und konsequent festzulegen, wenn es den meisten Führungskräften nicht gelingt, sich diszipliniert in ihren verschiedenen Rollenbildern abzugrenzen und trotzdem authentisch zu bewegen. Selbst und ständig entsteht eine innerliche Verwässerung in der Gefühlslandschaft.
Daraus resultierend kann selbst der Leistungsauftrag nicht mehr zielorientiert verfolgt werden – im Gegenteil. Durch das «Energiesplitting » steht die Ausbrennungsgefahr latent vor der Tür. Und die persönliche Glaubwürdigkeit auch.

«RollenKLARHEIT»…, durch KLÄRUNG

Mensch & Instrument

Von allen Seiten und Himmelsrichtungen bekommen die Menschen Instrumente für die Führung und der damit verbundenen, so unverzichtbaren Kompetenz angeboten. Der Geschäftszweig von Weiterbildungsinstituten boomt – je höher der Preis, desto grösser der Garant für den Erfolg. So scheint es.

In dieser Vielzahl von Angeboten die Orientierung zu finden und zu selektionieren,
ist keine leichte Aufgabe. Zumal der Fachausweis sowohl bei der Beförderung als auch beim Stolpern einer Führungskraft die Mitverantwortung zu übernehmen hat.
«Die ROLLE» in der Rolle.

Im Führungscoaching wird in einem ersten Anlauf der Individualität einer Führungspersönlichkeit Beachtung geschenkt. Denn, jede ZUkunft, hat auch eine HERkunft. So nehmen Menschen denn aus der Vergangenheit bei weitem nicht nur positive (Lebens-) Erfahrungen mit, sondern gerade die negativen bleiben im harzigen Schlepptau. Dabei können allenfalls situativ, herausfordernde Umstände mit Partnerschaft, Kinder & Schule, dem erweiterten sozialen Umfeld oder die Anforderungen des Arbeitsmarktes auf Weiterbildung und Flexibilität,
«DIE ROLLEN» ganz schön durcheinander bringen.

Zeit für die Reflektion und die Definition

In einem nächsten Schritt werden die verschiedenen Schauplätze in deren Zentrum beleuchtet, die Rollen definiert und in schriftlicher Form in einer Rolle festgehalten. Sowohl Teams, Mitarbeitende und Strategien lassen sich wunderbar in das Projekt integrieren. «Präsent» aufgestellt wirken diese nicht nur als Anreiz und Motivation
für Verbindlichkeit, sondern bereichern farbenfroh jeden Arbeitsplatz.

«Gesunde Wurzeln…, bringen reiche Ernte.»

Was im Innen ist, widerspiegelt im Aussen

Die Natur ist auch hierbei unser Vorbild. Die Reben würden uns wohl kaum Jahr
für Jahr mit genüsslichem Saft beglücken, wenn der Winzer nicht konsequent die Rebstöcke zurechtstutzen und pflegen würde. Und zwar rechtzeitig in der dafür vorgesehenen und bestimmten Zeit. Was für jede Fruchternte gilt, steht auch für die Unternehmenskultur, deren Führungskräfte und Mitarbeitenden. «Grenzen setzen» und «Verbindlichkeiten einfordern», hat mit Wertschätzung zu tun. In dieser gegenseitigen Verlässlichkeit entsteht das Gefühl der Sicherheit,
des Vertrauens und der Entwicklung.

Welchen Führungsstil (er)LEBEN Sie?

Der Vertikale:
• verbindlich
• zielorientiert
• klar
• verlässlich
• terminiert
• wertschätzend
• beGRENZENd
• abGRENZENd

Der Horizontale:
• Nicht geführt – Laissezfaire
• Reagierend – situativ entscheidend
• Offen(heit) – ablenkend
• Unstrukturiert – chaotisch
• Wenig Verbindlichkeitsliebe
• Disziplinloses Zeitmanagement
• Grenzenlos(es) – grenzensuchend